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4.Juni: JBL die Antwort:
Hab ich ja schon am 27. Mai bekommen aber da hatte ich grad leicht was zu tun 2 Tage vor der Haustier Aktuell mit 4 EXOTICA Börsen..
Sehr geehrter Herr Dobernig,
soeben habe ich von den Meinungsverschiedenheiten zwischen Ihnen und unseren Mitarbeitern erfahren.
Ich persönlich habe Vereinen, und damit auch Stammtischen, mein ursprüngliches Interesse an der Aquaristik zu verdanken und habe dies bis heute nicht vergessen! Vielen meiner Kollegen bei JBL geht es ebenso! Wir unterstützen sehr viele Vereine, Foren und Stammtische mit Spenden für Verlosungen usw. Ohne Vereine wäre die Aquaristik und die Terraristik nicht da, wo sie heute steht! Chris Lukhaup kennt mich recht gut und weiß, dass ich nicht nur so daherrede.
Der Begriff Schwarzhandel stammt defintiv nicht von JBL!
JBL distanziert sich von der Aussage eines Fachhändlers, der die Haustiermesse in Wien als Biertisch-Schwarzhandel bezeichnet hat. Der eine oder andere Fachhändler mag sauer sein, dass Terrarientiere und deren Nachzuchten dort zu günstigen Preisen angeboten werden. Aber warum ist es denn so? Weil viele Händler nicht von Privat Tiere ankaufen. Man sollte diese Börsen aber nicht nur als Wettbewerb sehen sondern auch als eine Chance, die Terraristik weiter zu verbreiten! Viele Besucher der Börsen und Messen haben im Zoogeschäft bisher nicht gekauft und würden es auch sicherlich nicht so einfach tun. Erst die Börse/Messe hat sie zum Start verleitet - was sicherlich der schwierigste Schritt war. Und auch wenn dieser Erstkauf nicht über den Fachhandel verlaufen ist, wird das später notwendige Zubehör, Futter sowie Pflegemittel im Fachhandel gekauft werden. Die günstigen Aquarien-Einsteigersets bei Lidl haben auch viele neue Aquarianer gemacht, die nach dem Erstkauf des Aquariums bei Lidl, im Zoo-Fachhandel zu Kunden geworden sind!
Aber es ist wahrscheinlich leichter, weiterhin bei einem Feindbild zu bleiben. Internetverkauf ist der eine, Börsen sind der andere.
Auf der anderen Seite muss man auch die Kritik des Fachhandels verstehen, der es nun mal nicht begrüßen kann, wenn Produkte weit unter dem Marktpreis angeboten werden. 15 % unterhalb eines Marktpreises wäre akzeptabel, aber bis zu 50 %? Der Fachhandel kann mit solchen Preisen wegen seiner Kosten für Personal, Strom usw. nicht mithalten. Ein "vernünftiges" Preisniveau sollte auch bei Messen/Börsen eingehalten werden. Dann wäre ein Miteinander einfacher!
Warum folgen nicht mehr Zoofachhändler dem Beispiel einiger weniger Händler, die den Vereinen einen Vereinsrabatt geben, Vereinsabende gemeinsam abhalten und auch Börsen gemeinsam veranstalten? Davon können beide Seiten (wenn es überhaupt 2 Seiten gibt) profitieren. Einige Zoohändler denken bereits um - und darüber freuen wir uns. Die Aquarienvereine haben Nachwuchssorgen, vielleicht auch die Terrarienvereine? Da sollte etwas geschehen! Und eines ist klar: Auch wenn über Vereine das eine oder andere Geschäft am Zoofachhandel vorbei geht, werden dort zukünftige Kunden des Zoofachhandels gemacht!
Wir von JBL unterstützen Vereine seit unserer Gründung vor 50 Jahren durch Joachim Böhme, der selbst aktiv in Vereinen tätig war. Unser Entwicklungsleiter Dr. Keppler ist aktiv im Verein tätig, unser Forschungleiter Dr. Rombach arbeitet aktiv in Foren und Vereinen, und auch viele unserer Außendienstmitarbeiter sind aktive Aquarianer. Selbst wenn wir die Teilnahme an der Haustiermesse Wien absagen, werden wir die Vereine weiterhin unterstützen! Sie können uns beim Wort nehmen!
Ich hoffe, dass Sie meine Zeilen ein wenig nachvollziehen können. Manchmal sitzt man zwischen den Stühlen und ist zu Schritten gezwungen, die man nicht immer nachvollziehen kann.
Noch ein letztes Wort zu Ihren Erlebnissen auf unserem Stand: Auch ich musste einige Male auf eine Gesprächsmöglichkeit mit unserem Verkaufsleiter warten. Er ist nun mal für ganz Deutschland, Österreich und Luxemburg verantwortlich. Bei etwa 2000 Besuchern in 4 Tagen auf unserem Stand, hat er wirklich kaum Zeit. Das hat diesmal Sie und mich und bestimmt noch viele weitere getroffen! Termine machen und Termine nicht einhalten - das nennt sich nun mal Interzoo. Für brisante Themen ist die Interzoo wirklich nicht optimal geeignet.
Ich stehe Ihnen für weitere Fragen natürlich gerne zur Verfügung und würde mich freuen, wenn Sie meinen Standpunkt auf Ihrer Seite veröffentlichen!
Mit freundlichen Grüßen aus Neuhofen
Heiko Blessin, Dipl.-Biologe / Biologist (M.S.)
Marketingleiter / Marketing Director
Leiter JBL Forschungsexpeditionen / Leader JBL Research Expeditions
UPDATED Interzoo 2010 der sehr persönliche Halbzeitbericht
oder: Ganzsupertoll - bis Freitag 17h als ich zu einem Termin zu JBL ging.
2 Tage auf der Interzoo sind vorbei. Die Halbzeit der grössten Zoofachmesse der Welt - diesmal 9 Hektar(!!) gross mit über 1500 Ausstellern. Eine Menge Zeit und bequemes Schuhwerk ist deswegen dringend empfohlen.
Jedem Zoohändler also dringend empfohlen - die Anzahl der Terraristikanbieter ist naturgemäß nicht riesig, aber alle grossen und manche kleinere Firmen sind mit Inhabern und Geschäftsführern vertreten.
Manchmal als dem Durchschnittsterrariener ungewohnte Firma in ungewollter Rolle - wenn z.B. Peter Nowark und Helmut Zilz als Teil von terrarianer.com auftreten und nicht als deren eigener Firmen Chefs war selbst ich leicht irritiert.
Ich sah Peter "E.N.T. Terrarientechnik" Nowark am Stand von Terrarianer.com und dachte mir "Den kenn ich doch von irgendwoher aber von der Firma nie was gehört."
Mit caribsea genauer gesagt BLUE IGUANA haben wir dann noch einen Sponsor des Terrariendesignwettbewerbs gefunden mit ganz tollen Substraten(Und jeder der mich kennt weiß wie heikel ich bin).
Bei den Hunde und Katzenausstellern fanden wir dann noch einen ganzen Haufen neuer Aussteller mit wunderbaren Produkten (wiederhol ich mich?) für die Haustiermesse Wien.
Also von der ersten Minuten war die Interzoo eine durchgängig superpositive Erfahrung. Man wandert von alten Freunden zu neuen Bekannten schliesst Verträge ab und freut sich auf gemeinsame Erfolge in der Zukunft.
Doch jedes Glück endet einmal. Und das manchmal ganz jäh und völlig unverhofft.
Da macht man sich am Donnerstag bei einer grösseren Firma nennnen wir Sie mal JBL einen Termin aus für Freitag 17h.
Alles wunderbar - alle freuen sich auf den Terminman hat sich lange nicht gesehen und alle haben grosse Pläne.
Der zweite Teil: (Hatte ich am Samstag noch während der Interzoo an JBL übermittelt ..keine Reaktion)
Jetzt für Euch
JBL und das Ende einer langen Freundschaft Eine leider allzu reale Satire
Um 17:00 - kein Ansprechpartner da. Doch da - aber noch im Gespräch mit Kunden - 15 Minuten später solle man bitte wiederkommen, da wä das jetzige Gespräch dann beendet udn es wäre Zeit.
Ok, dann schaut man halt noch bei ein paar altbekannten Ausstellern in der Nebenhalle vorbei - wenn man in zwei Tagen grad mal 3 von 9 Hallen geschafft hat stehen da noch genug auf der "Unbedingt besuche" Liste.
17:14 wieder zurück am Stand - einer der Gesprächspartner wieder im Gespräch mit neuen Leuten der andere unauffindbar .. hm..
Ok, dann halt zur Standinfo (Erklärung für nicht Messe Fachbesucher: ja die Stände sind so groß mit so viel Personal daß es bei den grösseren Stämnden eine "Rezeption" gibt wo sich für Termine mit Herrn X oder die Frau Y eintragen lassen kann oder die die jeweiligen Ansprechpartner live suchen. Exkurs Dresscode: Dunkle Anzüge sind beim Standpersonal und erheblichen Teilen der Besucher durchwegs Standard.(!) Selbst ich, der ja bekannterweise absolut kein Freund der formalen Bekleidung bin, bin mit drei Anzügen angereist und das nicht für die Oper. ;-) )
Während ich mich also durch einiges an Fach und Standpersonal zum Infopult vorarbeite kommmt als Herr E. (Vetrieb Österreich Ost) auf mich zu ind quasi zwischen Tür und Angel bekomme ich dann im Zeitraffertempo mitgeteilt, daß sein Chef D.L. (int. Verkaufsleiter) die langandauernde Geschäftsbeziehung beenden möchte, denn seine Firma möchte keinen Biertisch Schwarzhandel mehr unterstützen möchte , die die JBL Produkte um 50% unter Preis (Anmerkung des Verfassers: vermutlich Listenverkaufspreis gemeint) verkaufen.
Moment. Was für ein Biertisch Schwarzhandel? Wovon redet er? Ich versteh gar nichts.
Dann langsam dämmert es mir: Er meint offenbar den Reptilienbereich - sprich die Terraristikbörse bei der Haustiermesse Wien.
Ab dem Moment werde ich RICHTIG sauer. Alle Terrarianer die bei der Börse einen Tisch haben werden als Kriminelle bezeichnet? Und das von einer Firma, die Terraristikprodukte herstellt?
ARGL.
Lassen wir und einmal auf der Zunge zergehen: Ein Hersteller im Bereich Aquaristik und Terraristik verkündet mir soeben, daß Reptilienbörsen "Biertisch Schwarzmärkte" seien?
Fassungslos deute ich daraufhin an , daß Reptilienbören deswegen so aussehen, weil Anbieter und Kunden dies in den letzten Jahrzehnten dies so gewollt haben - (denn die haben ja mit Ihren Füßen dafür oder eben dagegen abgestimmt) also auch eine mittelständische Firma die Realität akzeptieren müsse.
"Es ist so. Punkt." bekomme ich mitgeteilt Und ausserdem hätte der Chef gemeint daß die Mitarbeiter hier zum Verkaufen da seien (und offenbar nicht um mit Geschäftspartnern etc. zu sprechen.?) Und jede Minute Interzoo koste der Firma ja 8 Euro.
Und JBL werde in Zukunft lieber selber Veranstaltungen machen statt bei Messen etc. auszustellen.
Da ists dann auch egal ob es statt 5.000 dann 30.000 Euro oder mehr kosten würde.
Haben ja auch eine eigene Weltmeisterschaft im Aquascaping gemacht, obwohl es bereits seit jahren eine (richtig tolle)in Hannover gibt. Mit Deutschland Finale auf der grünen Woche in Berlin. Und Weltfinale am JBL Firmengelände Mitte August. Da wird dann der JBL Weltmeister gekürt.
Und weg war er - zum wichtigen Kunden.
DANKE JBL. Für die jahrelange gute Zusammenarbeit. Punkt.
Was haben wir gelernt?
Das wir Terrarianer mit unseren minderwertigen Veranstaltungen, auch wenn diese in Locations stattfinden die schlappe 150.000 Euro Miete für zwei Tage kosten in im Zentrum von Weltstädten sind nicht den hohen Ansprüchen genügen, die JBL an uns hat.
Solch eine tolle Firma wie JBL hat uns Terrarianerabschaum wohl einfach nicht verdient.
Oder wie Frank Izaber, Veranstalter der Terraristika, der weltgrössten Terraristikbörse dazu meint : "Wenn wir Terrarrianer der Firma JBL zu minder sind, dann werden wir eben nichts mehr von JBL kaufen."
Danke JBL, dass Du uns die Augen geöffnet hat wie du zu treuen Kunden und langjährigen Geschäftspartnern stehst.
Hochachtungsvoll
Der Abschaum.
Ich denke dass die Börsenveranstalter und Zoohändler dem Wunsch von JBL Folge leisten und dafür sorgen werden, daß die Produkte von JBL nicht mehr durch würdelose Präsentation auf oder nahe Biertischen entweiht werden sondern nur auf Messeständen mit einem Quadratmeterpreis von über 80 Euro/m2 angeboten werden dürfen, um den Produkten die Ehrerbietung zukommen zu lassen, die der Hersteller nur als recht und billig erwartet.
Und da fast alle Veranstaltungen die JBL in der Vergangenheit besuchte von der "Biertisch Schwarzhandelsszene" unterminiert (An einem Ort macht diese ja eine Fischbörse an einem anderen anderen gibts überhaupt das aquaristisch terraristische Biertischkomplott) wurden werden wir wohl JBL Produkte bald nur mehr auf Veranstaltungen am Firmengelände und in den Regalen würdiger Händler von Gottes Gnaden bewundern können.
Amen.
Und eigentlich war da doch noch was:
Die Aquarianer die die Artemia Zuchtgerätschaften - eines bestimmten Herstellers - kaufen und kein Meewasserbecken haben.. wo verkaufen die dann die Nachzuchten die Sie mit den Nauplien grossgezogen haben?
Womöglich auf Biertischen bei Aquarienbörsen? Hrgh? Um Gottes Willen.
Wahre Kundenorientierung kennt eben keine Grenzen.
Das Schlusswort hat Chris Lukhaup: " Das ist Anti-Aquaristik"
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7.4.2010 Wir sind ab sofort auch auf facebook zu finden
facebook.com/terraristik
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Inhalte werden folgen...
25.02.2010 Aktion gegen Missbrauch von Deklarationszetteln:
Eigentlich glaubt man es ja nicht auf welche Ideen manche Leute so kommen - so werden Tierdeklarationszettel für Börsenbehälter jetzt als Werbeträger für irgendwelche andere Firmen missbraucht. Und Frank Izaber hat wie wohl die meisten Veranstalter da entschieden was dagegen. Er schreibt auf der Terraristika Homepage:
Deklarationen sind keine Werbeträger.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Deklarationsschilder ausdrücklich dazu dienen, Informationen der in den Behältern befindlichen Tiere, sowie alle anderen vorgeschriebenen Informationen, an den Käufer weiter zu geben. Bei Deklarationsschildern mit Werbeaufschriften dritter besteht die Gefahr der Verwechselung zwischen Anbietern und Werbenden, ferner wird der Eindruck erweckt, dass eine direkte Verbindung vom Anbieter zum Werbenden besteht. Zudem handelt es sich um eine auf unseren, sowie auf unseren Partnerbörsen nicht zulässige unerlaubte Werbung und ist danach verboten.
Mit freundlichen Grüßen euer Terraristika Team.
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